Kategorie: Unterwegs

  • Weihnachtsmarkt auf Schloss Egeskov

    Weihnachtsmarkt auf Schloss Egeskov

    Am Wochenende waren wir auf dem Weihnachtsmarkt auf Schloss Egeskov (Egeskov Slot). Katharina und ich haben uns vorgenommen immer mal neue Weihnachtsmärkte zu besuchen. Immer Flensburg oder Husum ist ja langweilig.

    Über Schloss Egeskov

    Schlosss Egeskov ist ein Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert und liegt auf der dänischen Insel Fünen (dänisch: Fyn) im Ort Kværndrup . Fünen ist die erste von den zwei großen Inseln auf dem Weg nach Kopenhagen bzw. Schweden. Seit 1986 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich und beherbergt heute neben dem Schlossmuseum noch weitere Ausstellungen. Darunter sind Oldtimer, Flugzeuge, Motorräder, ein Museum zur Geschichte des Rettungswesens in Dänemark, eine Ausstellung von Puppenhäusern und zur Geschichte der Landwirtschaft, des Handels und des Handwerks.

    Unser Besuch

    Von Flensburg sind es bis Egeskov knapp zwei Stunden Fahrt. Wie immer war die Fahrt in Dänemark total entspannt und problemlos.

    Als wir dann über die Straße fuhren und das erste Mal das Schloss und den Parkplatz davor sahen, stockte uns fast der Atem. Der Parkplatz sah aus wie bei einem Festival! Hatte sich ganz Dänemark dazu entschlossen heute herzukommen?

    Eintrittskarten hatten wir bereits für 16 € (70 Kronen) pro Person online gekauft. So mussten wir nur an einem extra Zelt neben dem normalen Eingang die ausgedruckten QR-Codes scannen lassen und konnten das Gelände betreten.

    Schon hinter dem Zelt konnten wir den Weg entlang zu den alten Scheunen schauen. Und wir sahen, wo die ganzen Menschen von den vielen Autos vom Parkplatz geblieben waren. Es war ganz schön voll!

    So voll, dass vor den einzelnen Ständen für Essen und Getränke teils 30 m lange Schlangen waren.

    Ein weiteres Problem war auch, dass viele Stände von den Ausstellern nur Bargeld oder MobilePay akzeptiert haben. Und wir hatten natürlich kein Bargeld mit…

    Die paar Stände von Egeskov selbst hatten zum Glück Kartengeräte, die auch Kreditkarte oder kontaktlose Bezahlung erlaubten. Da haben wir dann erstmal 9 Æbleskiver mit Puderzucker und Marmelade (12 €) gegessen.

    Durch die Scheunen mit den Ständen schoben sich die Menschen dicht an dicht. Besonders schlimm war es im alten Pferdestall (Hestestald). Da sind wir nach ein paar Metern wieder raus.

    Wir haben uns dann hungrig für einen Teller Pølsemix (Pommes, Wurstscheiben und Ketchup) angestellt und ohne Übertreibung mehr als eine halbe Stunde gewartet! Da waren wir dann schon fast durchgefroren.

    Alles in allem hat uns der Weihnachtsmarkt leider nicht so sehr gefallen. Grundsätzlich ist es ein tolles Gelände, ein hübsches Schloss und sehr viele nette Stände. Aber es waren uns einfach zu viele Menschen.

    Wir werden aber das Schloss und seinen Park im nächsten Sommer mal in voller Blüte besuchen.

  • St. Pauli

    St. Pauli

    Nach dem Stop an den Landungsbrücken bin ich noch weiter Richtung St. Pauli. Bei der St. Pauli Kirche habe ich mich erst ins Café Zweite Liebe gesetzt und dort einen Cappuccino und ein Rührei mit Brot gegessen. Mit Elbblick!

    Die weiteren Punkte auf dem Rückweg zu der U-Bahn Station Landungsbrücken waren: Friedhof St. Pauli Kirche, Hein-Köllisch-Platz, St. Pauli Hafenstraße, DWD.

    Gerade St. Pauli hat mir wieder gezeigt: Man findet auch in der, vermeintlich, langweiligsten Gegend interessante Subjekte. Wenn man mit offenen Augen umherläuft.

  • Landungsbrücken

    Landungsbrücken

    Letzte Woche waren wir wieder in Hamburg. Und ich habe die Gelegenheit genutzt, mit meiner großen Kamera mal wieder etwas an den Landungsbrücken spazieren zu gehen.

    Das Wetter war sehr gut und es waren trotzdem keine Menschenmassen unterwegs.