Der dritte Teil zum Unfall mit der Wärmflasche. Hier sind Teil 1 (Akt 1 bis 3) und Teil 2 (Akt 4).
*Gekennzeichnete Namen sind geändert.
Nach unserem Telefonat am Morgen rufe ich für Katharina bei der Arbeit an und melde sie krank. Außerdem bekomme ich eine lange Liste an Dingen, die ich noch packen muss für den Krankenhausaufenthalt: Klamotten, Ladegerät und Kabel für das Handy, etwas zu lesen und so weiter. Passenderweise habe ich an diesem Montag einen freien Tag und kann mich nach dem Mittag direkt auf den Weg nach Lübeck machen.
Parkplatz-Tipp
Am UKSH angekommen mache ich erneut den Fehler, auf dem normalen Parkplatz zu parken. Da kostet die Stunde 5 €! Viel günstiger ist es im Parkhaus an der Ratzeburger Allee mit 2 € pro Stunde.
Krankenbesuch

Über den Eingang durch den Altbau muss ich wegen Bauarbeiten dann mit dem Aufzug zwei Etagen hoch und dann wieder runter bis ich im Neubau lande. Dort geht es bis in den fünften Stock auf die Verbrennungsstation / Plastische Chirurgie.
Das Zimmer ist neu, hell und modern ausgestattet. So alt ist das Gebäude ja auch noch nicht. Bisher liegt sie alleine im Zimmer. Der Blick geht zum Innenhof hinaus mit Blick auf den Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach zwei Etagen höher.

Es gibt zwar noch die klassische (Notfall) Klingel, aber optimalerweise kann die Patient:in alles über den Touchscreen am Bett steuern. Das hat natürlich den großen Vorteil, dass die Pflegekräfte gleich sehen, worum es geht und so besser abwägen können, wie dringend das Anliegen ist. Das System läuft übrigens im Browser.



Körperlich geht es ihr den Umständen angemessen, nach dem Stress und wenig bis kein Schlaf. Immerhin gab es schon Frühstück, die Schmerzen sind aushaltbar und das Personal ist freundlich.
Wie lange sie noch bleiben muss ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Und ob sie eventuell noch Haut transplantiert bekommen muss auch nicht.
Nach ein paar Stunden Besuchszeit mache ich mich dann wieder auf den Heimweg.




