Schlagwort: Siebträger

  • Wie ich zum Kaffee kam

    Wie ich zum Kaffee kam

    Kaffee und ich. Das war eine lange und schwierige Kennenlernphase.

    Fast 40 Jahre meines Lebens konnte ich Kaffee einfach nichts abgewinnen. Kaffee war für mich einfach nur eine bittere, dünne, heiße, langweilige Flüssigkeit. Die verschiedenen Zubereitungsarten von Kaffee waren mir irgendwie supekt: Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino, Americano, Café Latte und so weiter.

    Ich habe mehrfach versucht mich an Kaffee zu gewöhnen und bei manchen Gelegenheiten mal einen Versuch mit 50 % Milch, 50 % Kaffee und 40 % Zucker (ja ich weiß, das sind mehr als 100 %) gestartet. Geschmeckt hat es mir trotzdem nicht wirklich.

    French Press mit Kaffee

    Ich hatte mir dann für zuhause mal eine günstige French Press gekauft und damit experimentiert. Das war geschmacklich aber auch nicht viel besser als Filterkaffee.

    Danach bekam ich eine Dolce Gusto Maschine geschenkt und habe da etliche Kapseln verbraucht. Aber auf Dauer war mir das einfach viel zu viel Müll und zu teuer. Und geschmacklich nur süß und mit künstlichem Aroma.

    Das hat sich lange nicht geändert, bis ich vor ein paar Jahren dann mal einen Latte Macchiato probiert habe. Das ist ja fast nur heiße Milch mit einem Schuss Espresso. Mit etwas Zucker ging das ganz gut. Das war eine Weile mein Getränk. Später auch mal ein Cappuccino.

    So richtig auf den Geschmack gekommen bin ich dann im Urlaub in Italien 2024. Dort habe ich mehrere Cappuccini getrunken und sogar meinen ersten Espresso probiert! Der Espresso schmeckte, wider erwarten, wie ein Schluck Zartbitterschokolade. Wow!

    Frühstück mit Espresso im Italienurlaub 2024
    Frühstück mit Espresso im Italienurlaub 2024

    Seitdem ist mein Traum, mal eine eigene Siebträgermaschine zu besitzen und vielleicht selber mal einen solchen Espresso herzustellen zu können.

    Im Urlaub bestand Katharina dann darauf eine Bialetti Mokka-Maschine zu kaufen. Und seitdem braue ich regelmäßig einen Kaffee für uns damit. Wobei der Kaffee schon sehr stark ist und nichts mit einem Espresso zu tun hat.

    Bei unseren regelmäßigen Terminen in Hamburg vertreibe ich mir die Wartezeit meistens in Cafés und besuche immer mal wieder neue. Über die Zeit habe ich schon einige sehr nette gefunden. Unter anderem das La Paninoteca nahe der Alster, das Morgenstund nahe der Mundsburg (inzwischen mein Stamm-Café) oder das Klein und Kaiserlich in der HafenCity. Alle machen einen sehr guten Cappuccino!

    Cappuccino mit Pistaziencrème und Pistazienrand, La Paninoteca

    Ich bin gespannt wohin mich meine Reise durch das Kaffee-Universum noch führt.